Ein besonderer Tag in den Alpen mit SP

Geschrieben von Frank Strewinsky.

 Ein Bericht vom Trainingslager geschrieben von Dennis:

Gestern stoß Felix Bauer, Sposo 2012 zum Bw-Trainingslager dazu. Wir kennen uns von einer Meisterschaft von 2012 im Taunus.

Dennis 00Nachdem wir ins Gespräch gekommen waren fragte er mich ob ich Fluglehrer wäre und dies konnte ich zum Glück bejahen. Da Felix in den letzten Jahren berufsbedingt wenig Zeit zum Fliegen gefunden hatte, fehlten ihm auch die 2 Starts  mit Fluglehrer.

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Um 08:00 trafen wir uns wie jeden Morgen und steckten die Flieger. Der Arcus rüstet sich durch das gute Equipment sogar wesentlich leichter als unser Duo.
In der Luft war sehr schnell klar - der Tag wurde durch die Ostströmung alles andere als klassisch. Christian war mit seinem Discus Richtung Saint-Tropez auf einer guten Linie geflogen und wir beschlossen ihm zu folgen.
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Diese Entscheidung bewies sich endgültig, als der Motor des Arcus T treu seiner Pflicht nachkam, als nicht ganz optimal (hier war ich froh nicht in meinem unmotorisierten Discus zu sitzen und der Flug weiter ging).
 
Danach lief es deutlich besser - wir gingen auf Nordkurs und flogen über Valensole und entlang des Asse-Tals zum Beynes. 
 
Hier zeigte der Höhenmesser das erste mal 2000m MSL und es ging weiter über Cousson, Authon, Jouere nach la Motte. Hier befanden wir uns auf einmal in einem total anderem Luftmasse.. Der Sprung zum Morgon und Guilaume waren mit 2600m MSL angenehm und so konnten wir ohne weitere Umwege direkt an den Prachaval Richtung St. Crepin gleiten. Nach Norden war dann mit 3000m an der roten Wand in Briancon schluss und wir machten uns wieder auf den Rückweg nach Süden. Hier ging es über den Col de Vars ins Tal von Barcelonette.
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Die Tete de Siguret machte es, da wir an ihr tief ankamen, leider erst schwer aber Felix achtete uns souverän hinauf-  in den 5 Meter Bart. Auf die Tete ist eben immer Verlass J Entlang des Grand Berard verloren wir wieder einmal soviel Höhe das es am Morgon wieder auf ein Neues von unten raus zu achten galt. Oben angekommen beschlossen wir entlang Gap den Heimweg anzutreten, da der Parcours von unserer Position aus komplett abgeschattet erschien und wir zu dem Zweitpunkt bereits ein bisschen Wasser auf die Fläche bekommen hatten.

Dennis 01Beim Heimweg bleibt eigentlich nur noch das wir am Lure abprallten und leider im Anflug auf St. Auban den Motor ein weiteres Mal benutzen mussten, um danach den Endanflug nach Vinon anzutreten.

Alles in allem ein genialer Tag und imposanter Tag - Vielen Dank an Claus für den Flieger und an Felix für den genialen Flug.